Babys richtig baden, so wird es ein Badespass
| Babypflege und Ausstattung |
Babys richtig baden - mit Wonne in die Wanne
So richtig schmutzig machen sich Babys in den ersten Monaten natürlich noch nicht, aber Milch, Brei und Windel hinterlassen ihre Spuren. Ein- bis dreimal wöchentlich sollten Babys deshalb gebadet werden und nicht zuletzt riechen frisch gebadete und eingecremte Babys unwiderstehlich, wie jede Mutter und jeder Vater bestätigen kann.
Aber worauf ist zu achten und wie badet man ein Baby richtig?
Natürlich sollte die Raumtemperatur im Badezimmer für die Kleinen erst einmal angenehm sein. Für Säuglinge heißt das ein gut geheiztes Badezimmer hat eine Temperatur von 23 bis 25 Grad Celsius und sollte frei von Zugluft sein. Auch das Badewasser ist entscheidend: bei einer Wassertemperatur von 37 Grad Celsius fühlen sich Babys "babywohl" und sind in Ihrem Element. Um die Wassertemperatur zu überprüfen, eignen sich sogenannte "Babythermomether" prima, denn diese haben von Haus aus meist eine Markierung, an der sie erkennen können, ob das Wasser angenehm warm für den kleinen Wonneproppen ist. Reichert man das Badewasser mit etwas ölhaltigen Badezusatz an, trocknet die Haut des Kindes nicht aus.
Vorbereitungen vor dem Baden
Legen Sie sich zu Beginn der Badezeit gleich ein Badetuch bereit, damit Sie am Ende des Badespasses Ihr Kind gleich abtrocknen können. Auch ein bereits angeschalteter Heizstrahler wärmt ihr Baby nach dem Baden ideal. Zwei Waschlappen sollten auch parat liegen: einer für den Popo und der andere für "obenrum".
Wenn Sie mit dem Baden Ihres Babys beginnen, halten Sie es im sicheren Griff am Besten mit Ihrer linken Hand, die unter der Schulter, dem Hals hindurch greift und den Oberarm des Babys sicher greift. Dadurch ist das Kind in "sicheren Händen" und kann Ihnen keinesfalls abtauchen. Bedeckt das Wasser auch den Bauch des Kindes ist dies eine ideale Wasserhöhe, denn so kühlt Ihr Baby auch während des Badens nicht aus.
Baden Sie am Anfang Ihr Baby nur wenige Minuten
Anfänglich reicht eine kurze Badezeit von wenigen Minuten. Gerade kleine Babys müssen sich erst einmal an die neue Erfahrung gewöhnen und Vertrauen fassen. Zu Beginn reichen oftmals 5 Minuten aus; sind die Babys älter können Sie die Badezeit entsprechend verlängern - je nachdem, wie viel Spaß ihr Kind an dieser Sache hat! Viele ältere Babys genießen übrigens das Erlebnis im nassen Element und patschen mit ihren Händchen und Füßchen vergnügt ins Wasser; also aufgepasst und vorsichthalber lieber Kleidung tragen, die auch nass werden darf!
Beim Waschen verwenden Sie am Besten die zwei zurecht gelegten Waschlappen. Zusätzliche Seife ist nicht erforderlich und wäre für die empfindliche Haut des Babys zu viel - einfaches Wasser genügt voll und ganz zur normalen Babypflege! Waschen Sie das Baby auch gründlich zwischen den Hautfalten und den Fingern, Zehen usw., da sich dort häufig Schmutz, Urin und Ablagerungen ansammeln. Für den Kopf reicht auch ein Waschlappen mit Wasser. Sind die Haare des Babys mit Brei oder Milch verklebt, kann man sich Babyshampoo zur Hilfe nehmen. Übrigens: handelsübliche Babyshampoos brennen nicht in den Augen - deshalb bitte keine Shampoos für Erwachsene benutzen! (Bild: Markus, pixelio.de)
Nach dem Baden
Wenn die Badezeit vorbei ist, holen Sie Ihr Baby zügig aus dem Badewasser und verpacken es warm in ein großes Handtuch. Sie können das Baby ein wenig trocken tupfen, aber reiben Sie es nicht fest, da die Haut des Kindes meist noch recht empfindlich ist. Vergessen Sie auch die Hautfalten, Finger- und Zehenzwischenräume nicht, denn gerade dort können Babys wund werden, wenn man das Wasser nicht gründlich abtrocknet.
Falls die Haut des Babys sehr trocken ist, kann man mit Babyöl anschließend noch eine angenehme Massage machen - wärmen Sie hierfür das Öl kurz vorher in Ihrer Hand an, da es sonst zu kalt ist. Vorgewärmte Kleidung (auf die Heizung gelegt) geniessen Babys meist auch sehr und sie kuscheln sich gerne in den angewärmten Schlafanzug.
Baden macht hungrig und müde
Und vergessen Sie nicht: Baden beruhigt die meisten Babys und macht sie hungrig und schläfrig. Deshalb ist das Baderitual auch für Kinder gut geeignet, die schlecht einschlafen können. Baden Sie Ihr Kind vor der Schlafenszeit und stellen Sie gegebenefalls gleich die Babyflasche bereit, um den Hunger des Babys zu stillen, denn: "Wasser macht bekanntlich hungrig!"
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